Aktuelles Wetter

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NEU: 7- Tage Wetter-Vorhersage für Willingen 22.10.2014

Mittwoch
22.10.2014
min.
4° C
max.
6° C
Wind max.
36 km/h
Donnerstag
23.10.2014
min.
3° C
max.
8° C
Wind max.
26 km/h
Freitag
24.10.2014
min.
5° C
max.
8° C
Wind max.
20 km/h
Samstag
25.10.2014
min.
7° C
max.
9° C
Wind max.
21 km/h
Sonntag
26.10.2014
min.
6° C
max.
10° C
Wind max.
15 km/h
Montag
27.10.2014
min.
7° C
max.
11° C
Wind max.
16 km/h
leicht bewölkt
leicht bewölkt
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Aktuelle Wetter Vorhersage für Hessen

Hessenkarte Heute Mittag ist es überwiegend stark bewölkt und verbreitet fällt teils schauerartiger Regen. Zum Abend lassen die Niederschläge von Westen her etwas nach, besonders in Nord- und Osthessen regnet es aber bis in die Nacht hinein. Der West- bis Nordwestwind weht mäßig bis frisch, in Böen stark bis stürmisch, in Hochlagen und kräftigeren Schauern mit Sturmböen oder einzelnen schweren Sturmböen. Der Wind lässt nur zögerlich nach. Die Temperatur erreicht 5 bis 7 Grad im höheren Bergland, sonst 9 bis 12 Grad. In der Nacht zum Donnerstag ist es allgemein stark bewölkt und zeitweise fällt vor allem in Nord- und Osthessen noch etwas Regen. Sonst bleibt es meist trocken und die Wolken können im Laufe der Nacht gebietsweise etwas auflockern. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland anfangs noch mit einzelnen starken bis stürmischen Böen aus westlichen Richtungen. Die Temperatur geht auf 7 bis 5 Grad zurück, im Bergland bis 3 Grad. Am Donnerstag ist es wolkig bis stark bewölkt und vereinzelt fällt im Westen und Süden etwas Regen. Die Temperatur steigt auf Werte zwischen 6 und 10 Grad im höheren Bergland und bis 13 Grad im Rhein-Main-Gebiet. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest bis West. In der Nacht zum Freitag überwiegen die Wolken. Aber nur vereinzelt kann etwas Regen oder Sprühregen fallen. Die Temperatur geht auf 7 bis 4 Grad zurück. Am Freitag ist es wolkig mit Auflockerungen am Nachmittag und Abend. Es bleibt überwiegend niederschlagsfrei. Bei Höchstwerten zwischen 9 und 13 Grad weht meist schwacher Wind aus Süd bis Südost. In der Nacht zum Samstag ist es teils aufgelockert bewölkt und trocken. Örtlich bildet sich Nebel. Die Tiefstwerte liegen zwischen 6 und 3 Grad. Am Samstag ist es nach Auflösung örtlicher Nebelfelder zunächst wechselnd bewölkt und trocken. In der zweiten Tageshälfte zieht von Westen dichte Bewölkung auf und nachfolgend fällt Regen. Die Höchstwerte liegen zwischen 9 Grad im höheren Bergland und 13 Grad im Rhein-Main-Gebiet. Der Wind weht schwach aus südlichen Richtungen und kann in Gipfellagen vereinzelt böig auffrischen. In der Nacht zum Sonntag bleibt es wechselnd bewölkt mit vereinzelten Schauern. Die Temperatur geht auf 7 bis 4 Grad zurück.
(Quelle: ©Deutscher Wetterdienst)

Aktuelle Wetter Vorhersage für Deutschland

Deutschland Wetter Offenbach, Mittwoch, den 22.10.2014, 11:30 Uhr - " Während in den letzten Wochen lediglich der teils zähe Nebel an den Herbst erinnerte, brachte bzw. bringt "Ex-Gonzalo" gleich sämtliche Wettererscheinungen der vierten Jahreszeit hervor. Zwischen dem ehemaligen Wirbelsturm "Gonzalo" und einem Hochdruckgebiet über dem Ostatlantik konnte sich eine kräftige nordwestliche Strömung ausbilden. Im Mittel erreichten im Tiefland die Windgeschwindigkeiten zwischen 25 und 50 km/h, in Süddeutschland teilweise auch bis 60 km/h. Die Spitzenwindgeschwindigkeiten (Böen) lagen jedoch häufig um ein Vielfaches höher. An der Kaltfront prallten sehr unterschiedlich temperierte Luftmassen aufeinander. Als Folge setzten starke vertikale Umwälzungen ein, die zu Schauern und Gewittern führten. Durch die teils linienartig strukturierten fielen diese kräftig, teilweise auch unwetterartig aus. Durch den vertikalen Luftaustausch konnten die Windgeschwindigkeiten der starken Höhenströmung, die in etwa 1500 m Höhe Windgeschwindigkeiten von teils deutlich über 100 km/h aufwies, angezapft und zum Boden gemischt werden. Die Folge waren vor allem in Süddeutschland maximale Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke. Die höchsten Windgeschwindigkeiten im Tiefland wurden in Stuttgart (Schnarrenberg) mit 122 km/h (Bft 12) und Stimpfach-Weipertshofen (Baden-Württemberg) mit 119 km/h (Bft 12) gemessen. O rkanartige Böen fegten beispielhaft auch über Lindau (112 km/h), Harburg (112 km/h) und Feuchtwangen-Heilbronn (112 km/h). Im Bergland erreichten die Böen auf dem Feldberg im Schwarzwald mit einer maximalen Windgeschwindigkeit von 148 km/h (Bft 12) den höchsten Wert, gefolgt von der Hornisgrinde im Nordschwarzwald (115 km/h) und Klippeneck in der Schwäbischen Alb (115 km/h). In der sich rückseitig einstellenden kräftigen nordwestlichen Strömung legte vor allem auch an der Küste der Wind nochmals zu. Während am gestrigen Dienstag, dem 21. Oktober, dort lediglich Windgeschwindigkeiten bis 79 km/h (Norderney) gemessen wurden, lebte er in der Nacht deutlich auf und erreichte gegen Morgen (zweiter Höhepunkt) Spitzenwindgeschwindigkeiten von 115 km/h (Bft 12) in der Deutschen Bucht. Auch im Binnenland wird in Schauernähe tagsüber wieder mit stürmischen Böen oder Sturmböen gerechnet. Neben starkem bis stürmischen Wind führte "Ex-Gonzalo" auch kalte nach Deutschland, sodass die Temperaturen auf Talfahrt gingen. Wurden am Montag selbst im höheren Bergland noch Höchstwerte von über 14 Grad erreicht, so werden die höchsten Temperaturen am heutigen Mittwoch verbreitet zwischen 5 und 10 Grad, im Süden teilweise sogar um 15 Grad niedriger ausfallen. Schon in der Nacht zeigten lediglich die Thermometer an der See noch Temperaturen im zweistelligen Bereich. Ansonsten lagen die Tiefstwerte meist zwischen 7 und 2 Grad, im Bergland wurde es oberhalb von etwa 1000 Metern sogar frostig. Da der Temperaturrückgang auch mit kräftigen Niederschlägen einhergeht, zeigten sich am Morgen einzelne Bergspitzen in Weiß. So fielen auf dem Brocken bis heute 8 Uhr 3 cm Neuschnee. Auch auf der Wasserkuppe konnte eine geschlossene Schneedecke von 1 cm gemessen werden. Schon etwas mehr liegt jedoch auf der Zugspitze, die 15 cm meldete. Auch im heutigen Tagesverlauf wird es oberhalb von etwa 800 m wiederholt Schnee- oder Graupelschauer geben. Bei intensiven Niederschlägen können durch die Niederschlagsabkühlung auch bis etwa 600 m Schneeflocken fallen. Da die Luft nicht überall gesättigt ist, findet eine teilweise Verdunstung statt, also ein Übergang in den gasförmigen Zustand. Für diesen Vorgang ist Energie in Form von Wärme notwendig, welche der umgebenden Luft entzogen wird. Es kommt also zu einer Abkühlung der Umgebungstemperatur. Dieser Prozess vollzieht sich in allen Luftschichten, durch welche der Niederschlag fällt. Je nach Intensität kann dies zu einer beträchtlichen Absenkung der Schneefallgrenze führen. In den Staulagen von Erzgebirge, Bayerischem Wald und den Alpen schneit es sogar länger anhaltend. Dort können bis Freitag oberhalb von 1200 m lokal Schneemengen bis zu einem Meter zusammenkommen. Ansonsten sollte sich oberhalb von 1000 Metern allerdings nur kurzzeitig eine geringe Schneedecke ausbilden können. Unterhalb der Schneegrenze fiel bzw. fällt der Niederschlag in flüssiger Form. An den nördlichen Berghängen der Mittelgebirge und der Alpen bleiben die Regenwolken hängen und es regnet länger anhaltend und schauerartig verstärkt. Dabei fallen vor allem in den östlichen Mittelgebirgen und den Alpen bis Freitagmorgen vielerorts zwischen 50 und 90 Liter pro Quadratmeter, an den Alpen lokal sogar bis 120 Liter. Ansonsten beruhigt sich das Wetter ab Donnerstag von Nordwesten her spürbar. Die Niederschläge klingen ab und der Wind lässt nach. Nachfolgend bekommt dann wieder der typische herbstliche zähe Nebel eine Chance, der weite Teile Deutschlands in eine gräuliche Hülle taucht." Das erklärt Dipl.-Met. Lars Kirchhübel von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
(Quelle: ©Deutscher Wetterdienst)

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